


Der Amselsee: Ein Juwel in der Sächsischen Schweiz
Der Amselsee ist ein Stausee unterhalb der Schwedenlöcher. Er ist der berühmteste See in der Sächsischen Schweiz. Mit seiner idyllischen Lage im romantischen Amselgrund in Rathen verzaubert er viele Besucher. Wenn du schon hier warst, wirst du zustimmen, dass jeder Winkel dieser faszinierenden Landschaft ein Erlebnis für sich ist. Er ist ab Rathen sehr leicht zu erreichen.
Wenn du den Trubel der weltberühmten Basteibrücke hinter dir lässt und dich in Richtung Tal begibst, öffnet sich eine Welt, die wie aus der Zeit gefallen scheint. Durch die Schwedenlöcher steigst du hinunter in den Amselgrund, wo der Amselsee ist. Der Amselsee ist nicht nur ein einfaches Gewässer – er ist das Herz des Amselgrundes. Eingebettet in eine Kulisse aus bizarren Felsnadeln und dem weitläufigen Wald, bietet er dir genau das, was man in der Sächsischen Schweiz oft sucht: Einen Moment zum Durchatmen, kombiniert mit einer Prise Nostalgie und echter Naturromantik.
Stell dir vor, du stehst am Ufer, die Wasseroberfläche ist spiegelglatt und in ihr zeichnen sich die schroffen Silhouetten der Sandsteinfelsen ab. Der Amselsee liegt direkt unterhalb der berühmten Schwedenlöcher und bildet den perfekten Kontrast zu den steilen Aufstiegen der Region.
Das Besondere an diesem Ort ist seine Lage im Amselgrund. Dieses Tal zweigt in Rathen von der Elbe ab und führt dich hinein in das Felsmassiv. Während viele Besucher nur Augen für die Bastei haben, übersehen sie oft die stille Schönheit hier unten. Doch wer einmal hier war, weiß: Die Kombination aus dem leisen Plätschern des Wassers und dem kühlen Wald ist gerade im Sommer ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Die Geschichte hinter dem Wasser: Von der Vision zur Realität
Es ist kaum zu glauben, dass dieser idyllische See kein reines Werk der Natur ist, sondern eine beachtliche Ingenieursleistung der 1930er Jahre. Die Geschichte des Amselsees begann eigentlich schon viel früher, in den 1920er Jahren. Damals hatte die Rathener Gemeindeverwaltung eine kühne Vision: Sie wollten nicht nur den Tourismus ankurbeln, sondern gleichzeitig handfeste Probleme lösen.
Man brauchte einen Schutz gegen die unberechenbaren Hochwasser des Grünbachs, eine Reserve für Löschwasser im Falle von Waldbränden und – ganz pragmatisch – einen Ort für die Fischzucht. Nach langen und teils kontroversen Diskussionen (wie es bei Bauprojekten in Nationalparks oft der Fall ist) fiel am 21. Juli 1934 endlich der erste Spatenstich.
Was dann geschah, war eine Meisterleistung der damaligen Zeit. In nur wenigen Monaten wurde der Grünbach (auch als Amselgrundbach bekannt) kurz oberhalb des Wehlgrundes gestaut. Eine rund fünf Meter hohe Staumauer aus massivem Stein wurde errichtet, um den Bach zu zähmen. Bereits am 19. Dezember 1934 war der See fertiggestellt. Seit diesem Tag erstrahlt der Amselsee in seiner vollen Pracht und hat sich zu einem der beliebtesten Fotomotive der gesamten Region entwickelt.
Technik, die sich unsichtbar macht
Obwohl der See so natürlich wirkt, stecken dahinter exakte Zahlen. Mit einer Länge von etwa 550 Metern und einer Fläche von 1,2 Hektar ist er kompakt, aber tief genug (bis zu 4 Meter), um eine beträchtliche Menge Wasser zu fassen – rund 19.600 Kubikmeter.
Die Staumauer ist heute nicht nur ein technisches Bauwerk mit Grundablass und Hochwasser-Überlauf, sondern auch einer deiner besten Aussichtspunkte. Wenn du auf der Mauer stehst, hast du den perfekten Blick über die gesamte Länge des Sees bis hin zu den Felsen, die den Amselgrund wie Wächter einrahmen.
Die Felsen beim Amselsee
Wenn du deinen Blick vom Wasser nach oben schweifen lässt, siehst du sie: die gewaltigen Kletterfelsen. Die Sächsische Schweiz ist die Wiege des Freeclimbing, und rund um den Amselsee findest du einige der ikonischsten Gipfel.
- Die Lokomotive: Sie ist der unangefochtene Star. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du sofort, warum sie so heißt. Die Silhouette ähnelt verblüffend einer alten Dampflokomotive mit Schornstein und Führerhaus. Sie thront stolz über dem See und ist für Fotografen das Motiv schlechthin – besonders wenn sich ihre Form im klaren Wasser spiegelt.
- Talwächter und Mönch: Weitere markante Formationen, die den Zugang zum Tal bewachen.
Diese Felsen ziehen nicht nur Profi-Kletterer an, sondern bieten auch Wanderern ein Panorama, das zu jeder Tageszeit anders aussieht. Im Morgenlicht wirken die Sandsteine warm und fast golden, während sie in der Abenddämmerung mystisch und fast bedrohlich dunkel erscheinen können.
Mit dem Boot über den Amselsee
Ein Besuch am Amselsee ist eigentlich erst komplett, wenn du dich selbst in ein Boot setzt. Das hat Tradition: Schon kurz nach der Eröffnung gab es 12 Ruderboote und 12 Schaluppen. Es ist eine ganz andere Perspektive, die Welt vom Wasser aus zu betrachten. Die Felswände wirken vom Boot aus noch viel gewaltiger.
Die Flotte hat sich über die Jahrzehnte natürlich gewandelt. Nach einem schweren Wolkenbruch am 5. Juli 1957, der den See fast völlig versandete und die Staumauer beschädigte, musste viel investiert werden. 1983 wurden die alten Holzboote durch robuste Stahlblechboote ersetzt, und 1993 wurde der See aufwendig ausgebaggert, um Schlamm und Sand der Jahrzehnte zu entfernen.
Heute kannst du ganz entspannt über den See rudern. Es ist die perfekte Entschleunigung. Kein Motorgeräusch stört die Stille, nur das Eintauchen der Ruder ist zu hören. Besonders für Paare oder Familien ist das ein Highlight, das den Ausflug unvergesslich macht.
Ein lebendiges Ökosystem: Libellen und Forellen
Der Amselsee ist aber nicht nur für uns Menschen da. Er ist ein wertvoller Lebensraum. Wenn du am Ufer entlanggehst, achte mal auf das Schilf und die Vegetation. Mit etwas Glück siehst du die Prachtlibellen. Ihre metallisch blau-grün glänzenden Flügel sind ein echtes Naturschauspiel.
Unter der Wasseroberfläche geht es ebenso lebendig zu. Der See wird nach wie vor für die Fischzucht genutzt. Vor allem Forellen fühlen sich im kühlen, sauerstoffreichen Wasser des Grünbachs wohl. Es ist ein schönes Zeichen dafür, dass Mensch und Natur hier einen Weg gefunden haben, im Einklang zu existieren.
Wanderungen und Routen rund um den Amselsee
Der Amselsee ist nicht nur für kurze Spaziergänge, sondern auch für ausgedehnte Wanderungen der perfekte Ausgangspunkt. Der Amselsee ist wie der Knotenpunkt eines großen Netzes von Wanderwegen. Von hier aus kannst du deine Tour in verschiedene Richtungen erweitern. Hier sind die drei absoluten Klassiker, die du nicht verpassen darfst:
Der Amselfall – Ein Naturwunder im Amseltal
Folge dem Weg vom See aus etwa 30 Minuten weiter bergauf. Du wanderst durch das schattige Amseltal, immer am Grünbach entlang. Schließlich erreichst du den Amselfall. Hier stürzt das Wasser über kaskadenartige Stufen in die Tiefe. Es gibt dort auch eine kleine Gaststätte und eine Informationsstelle des Nationalparks. Besonders an heißen Sommertagen ist die kühle Luft am Wasserfall eine wahre Wohltat. Leider ist der Amselfall nicht mehr in Betrieb, es war ein künstlicher Wasserfall und die Amselbaude wurde geschlossen.
Die Schwedenlöcher – Abenteuer pur
Dies ist wohl einer der spektakulärsten Aufstiege der Sächsischen Schweiz. Der Weg zweigt direkt hinter dem Amselsee ab. Er führt dich durch eine enge, moosbewachsene Felsenschlucht. Über 700 Stufen, Leitern und schmale Stege geht es steil nach oben. –> so geht die Schwedenlöcher Wanderung
Hintergrund: Den Namen verdanken sie dem Dreißigjährigen Krieg, als sich die Bauern der Umgebung hier vor den schwedischen Soldaten versteckten. Wenn du durch diese engen Spalten gehst, verstehst du sofort, warum man hier nie gefunden wurde.
Die Basteibrücke – Das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz
Nicht verpassen solltest du in der Umgebung des Amselsees die berühmte Basteibrücke. Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Die Basteibrücke ist eine steinerne Brücke und verbindet die beiden Felsformationen der Bastei miteinander. Die Aussicht von der Basteibrücke ist schlichtweg spektakulär: Du blickst auf die steil abfallenden Felsen des Elbsandsteingebirges, den grünen Amselgrund und weit hinaus bis zum Elbtal. Besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist der Blick von der Brücke einfach magisch. Die rotgoldenen Farben des Sonnenuntergangs, die das Felsenmeer und das Tal in warmes Licht tauchen, machen diesen Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis. Egal, ob du durch die Schwedenlöcher aufsteigst oder den klassischen Wanderweg nimmst.
–> wissenswert über die Basteibrücke
Wo beim Amselsee parken?
Du kannst nicht mit dem Auto zum Amselsee fahren. Der Zugang ist nur zu Fuß möglich. Der nähestliegende Parkplatz befindet sich in Oberrathen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Parkplätze im Sommer in der Mittagszeit knapp werden. Am besten rechtzeitig anreisen. Vom Parkplatz Oberrathen mußt du mit der Fähre über die Elbe nach Niederrathen. Von dort sind es etwa 15 Minuten bis zum Amselsee. Eine Alternative zum Parken ist das Schwedenlöcher Parkplatz an der Bastei. Allerdings mußt du von dort erst durch die Schwedenlöcher wandern, um zum See zu gelangen. Wenn du gerne wanderst, solltest du den Amselsee unbedingt verbinden mit dem Besuch der Schwedenlöcher.
Praktische Tipps: So planst du deinen Besuch
Damit dein Tag am Amselsee wirklich entspannt wird, hier ein paar ehrliche Tipps zur Logistik:
- Kein Auto am See: Das ist wichtig zu wissen. Der Amselsee liegt in einer Ruhezone. Du musst dein Auto stehen lassen.
- Parken in Oberrathen: Der einfachste Weg. Du parkst auf dem großen Parkplatz in Oberrathen, fährst mit der historischen Gierseilfähre über die Elbe und läufst dann etwa 15 bis 20 Minuten ganz entspannt durch den Kurort Rathen bis zum See.
- Timing: Im Sommer, besonders an Wochenenden, ist Rathen ab 10:00 Uhr sehr voll. Wenn du die Stille am See genießen willst, sei entweder vor 09:00 Uhr da oder nutze die späten Nachmittagsstunden. Wenn die Tagestouristen wieder weg sind, gehört der See fast dir allein.
- Kombination: Verbinde den See unbedingt mit einer Rundwanderung. Aufstieg über die Schwedenlöcher zur Bastei, Abstieg über den klassischen Basteiweg zurück nach Rathen. So hast du alle Highlights in einer Tour.
Der Amselsee im Wandel der Jahreszeiten
Der See ist kein reines Sommerziel. Jede Jahreszeit verleiht ihm ein völlig neues Gesicht:
- Winter: In strengen Wintern friert der See zu. Dann verwandelt sich die Szenerie in eine stille, weiße Wunderwelt. Die Felsen wirken unter dem Schnee noch massiver und die Stille im Tal ist fast greifbar.
- Frühling: Wenn das erste frische Grün an den Bäumen sprießt und der Grünbach durch die Schneeschmelze viel Wasser führt, wirkt der See besonders lebendig.
- Sommer: Die klassische Zeit für Bootstouren und kühle Wanderungen im Amselgrund.
- Herbst: Wenn sich die Buchen und Ahornbäume in den umliegenden Wäldern bunt färben, brennt am Amselsee ein wahres Feuerwerk der Farben. Die Spiegelungen im Wasser sind dann besonders spektakulär.
Ein Ort, der bleibt
Der Amselsee schafft es, jeden in seinen Bann zu ziehen. Egal, ob du ein leidenschaftlicher Wanderer bist, der die Herausforderung der Schwedenlöcher sucht, ein Fotograf auf der Jagd nach der perfekten Spiegelung der „Lokomotive“ oder einfach jemand, der für eine Stunde die Welt vergessen möchte – hier findest du deinen Platz.
Es ist diese Mischung aus der harten, unnachgiebigen Kraft des Sandsteins und der sanften Ruhe des Wassers, die den Amselsee so wertvoll macht. Er ist ein Beweis dafür, dass auch menschengemachte Orte eine tiefe Seele haben können, wenn sie mit Respekt vor der Natur geschaffen wurden. Mir persönlich hat der Weg entlang des Ufers am besten gefallen. Er führt über einen breiten Weg, der mit großen Steinen gepflastert ist.
Genieße deinen Moment am See – nimm dir die Zeit für eine Bootstour, atme die kühle Waldluft und lass den Alltag einfach am Ufer zurück.
| Amselsee | Daten & Fakten |
|---|---|
| Lage | Rathen, Sächsische Schweiz |
| Zuflüsse | Grünbach |
| Abfluss | Grünbach → Elbe |
| Größere Orte am Ufer | Rathen |
| Bauzeit | 1934 |
| Höhe über Talsohle | 5,5 m (mit Brüstungsmauer) |
| Kronenlänge | 38 m |
| Kronenbreite | 1,2 m |
| Höhenlage (bei Stauziel) | 125,7 m |
| Wasseroberfläche | 1,2 ha |
| Stauseelänge | 550 m |
| Speicherraum | 19.600 m³ |
| Wassertiefe | bis zu 4 m |
Die häufigsten Fragen
Der Amselsee ist ein künstlich angelegter Stausee in der Sächsischen Schweiz, genauer gesagt im romantischen Amselgrund in Rathen. Er befindet sich am Fuße der Bastei und liegt unterhalb der Basteibrücke. Trotz seiner künstlichen Entstehung beeindruckt der Amselsee mit seiner natürlichen Schönheit und malerischen Umgebung. Der See erstreckt sich über eine Wasseroberfläche von 1,2 Hektar und hat eine Länge von 550 Metern. Mit einem Speicherraum von 19.600 Kubikmetern Wasser erfüllt er wichtige Funktionen für den Hochwasserschutz und die Wasserversorgung der Region. Neben seiner technischen Bedeutung ist der Amselsee auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die malerische Landschaft der Sächsischen Schweiz erleben möchten. Umgeben von imposanten Kletterfelsen, darunter die berühmte „Lokomotive“, bietet er einen beeindruckenden Anblick und ist Ausgangspunkt für romantische Bootsfahrten. Der Amselsee ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein bedeutendes Biotop für die lokale Tier- und Pflanzenwelt. Er beherbergt eine Vielfalt von Forellen und ist Lebensraum für Prachtlibellen in der Ufervegetation. Somit ist der Amselsee nicht nur ein technisches Bauwerk, sondern auch ein ökologisch wertvoller Bestandteil der Sächsischen Schweiz.
Der Amselsee erfüllt mehrere Funktionen:
Tourismus: Der See wurde ursprünglich angelegt, um einen touristischen Anziehungspunkt zu schaffen. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher der Sächsischen Schweiz und dient als malerische Kulisse inmitten der beeindruckenden Landschaft.
Hochwasserschutz: Der Stausee dient als Rückhaltebecken für Wasser. Insbesondere bei starken Regenfällen kann er dazu beitragen, Überschwemmungen in der Umgebung zu verhindern.
Feuerlöschung: Der Amselsee könnte auch im Notfall zur Brandbekämpfung genutzt werden, um ausreichend Wasserreserven zur Verfügung zu haben.
Fischzucht: Der See wird zur Fischzucht genutzt und beherbergt eine Vielzahl von Fischarten, darunter Forellen.
Insgesamt erfüllt der Amselsee somit sowohl touristische als auch praktische Funktionen im Bereich des Naturschutzes und der lokalen Infrastruktur.
Rund um den Amselsee gibt es verschiedene touristische Attraktionen:
Die Staumauer: Die beeindruckende Staumauer des Amselsees ist ein beliebter Aussichtspunkt. Von hier aus hat man einen guten Blick auf den See und die umliegenden Felsen.
Die Lokomotive: Ein markanter Felsen, der aufgrund seiner Form „Lokomotive“ genannt wird. Er ist eine der bekanntesten Felsformationen in der Sächsischen Schweiz und ein beliebtes Fotomotiv.
Bootsverleih: Besucher haben die Möglichkeit, Ruder- oder Tretboote zu leihen und den See vom Wasser aus zu erkunden.
Der Amselfall: Etwa 30 Minuten oberhalb des Stausees befindet sich der Amselfall, ein Wasserfall im Grünbach, der zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz zählt.
Aussichtspunkte: Verschiedene Aussichtspunkte entlang der Wanderwege bieten spektakuläre Blicke auf den Amselsee und die umliegende Landschaft.
Die Schwedenlöcher: Die Schwedenlöcher sind eine beeindruckende Felsformation und ein beliebtes Wanderziel in der Sächsischen Schweiz. Das enge Felstal führt steil hinauf zur Bastei und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Die Basteibrücke: Die Basteibrücke ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz. Sie verbindet die verschiedenen Felsformationen der Bastei und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Elbe und das Elbtal. Die Brücke ist ein beliebter Aussichtspunkt und ein begehrtes Fotomotiv.
Der Weg von den Schwedenlöchern zum Amselsee beträgt etwa 1 Kilometer. Es handelt sich um eine malerische Strecke durch den Amselgrund, die von Wanderern gerne zurückgelegt wird, um die natürliche Schönheit der Sächsischen Schweiz zu erleben.
Nein, du kannst nicht mit dem Auto direkt zum See fahren.
Eine der gängigen Optionen ist der Parkplatz in Oberrathen. Von dort aus kann man den Amselsee zu Fuß erreichen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verfügbarkeit von Parkplätzen je nach Tageszeit und Jahreszeit variieren kann. Insbesondere in der touristischen Hochsaison kann es zu Engpässen kommen. Vom Parkplatz Oberrathen mußt du mit der Fähre über die Elbe nach Niederrathen. Von dort sond es etwa 15 Minuten bis zum Amselsee.
Eine Alternative zum Parken ist das Schwedenlöcher Parkplatz an der Bastei. Allerdings mußt du von dort erst durch die Schwedenlöcher wandern, um zum See zu gelangen. Es ist ratsam, frühzeitig anzureisen, um sicherzustellen, dass man einen Parkplatz findet.
Ja, am Amselsee besteht die Möglichkeit, Boot zu fahren. Es gibt einen Bootsverleih, der Ruderboote und Tretboote zur Verfügung stellt. Diese bieten eine großartige Gelegenheit, den See vom Wasser aus zu erkunden und die umliegende Natur aus einer einzigartigen Perspektive zu genießen. Es ist eine beliebte Aktivität für Besucher, die die idyllische Atmosphäre des Amselsees in vollen Zügen erleben möchten.
Ja, in der Nähe des Amselsees befindet sich der Amselfall. Dieser Wasserfall entsteht, wenn das Wasser vom Grünbach über eine Felsstufe fließt und somit einen beeindruckenden Anblick bietet. Der Amselfall ist einer der bekannten Wasserfälle in der Sächsischen Schweiz. Du brauchst etwa 30 Minuten vom Stausee bis zum Wasserfall.
Schlegeisspeicher (Österreich): Der Schlegeisstausee in den Zillertaler Alpen beeindruckt mit seiner türkisblauen Farbe und der spektakulären Brücke über dem See. Er bietet atemberaubende Blicke auf schneebedeckte Gipfel und Gletscher. Besucher können entlang des Ufers spazieren und die beeindruckende Berglandschaft genießen. Die Umgebung eignet sich auch für Wanderungen und bietet zahlreiche Fotomöglichkeiten.
Kaprun Stauseen (Österreich): Die Kaprun Stauseen mit dem Stausee Mooserboden und der Kaprun Staumauer bieten ein beeindruckendes Bergpanorama. Die Staumauer ist ein technisches Meisterwerk und ermöglicht spektakuläre Ausblicke auf den Mooserboden. Touristen können Führungen zur Staumauer unternehmen und mehr über die beeindruckende Technik hinter den Stauseen erfahren.
Achensee (Österreich): Der Achensee ist der der größte See in Tirol und ein Paradies für Wanderfreunde. Mit klarem Wasser und umgeben von imposanten Bergen bietet er zahlreiche Wandermöglichkeiten. Besucher können auch eine Schifffahrt auf dem See unternehmen oder das Naturjuwel mit dem Fahrrad erkunden.
Gosausee (Österreich): Der Vordere Gosausee beeindruckt mit seiner malerischen Lage und dem Blick auf die umliegenden Berggipfel. Wanderer können eine leichte Rundwanderung um den See unternehmen und die reizvolle Landschaft genießen. Der See bietet sich auch als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Hinteren Gosausee an. –> Gosausee
Lünersee (Österreich): Der Lünersee im Rätikon besticht durch seine malerische Lage zwischen den Bergen. Eine Fahrt mit der Lünerseebahn und eine Umrundung des Sees bieten unvergessliche Ausblicke. Der See eignet sich auch für gemütliche Spaziergänge entlang des Ufers.
Hintersteiner See (Österreich): Der Hintersteinersee in Tirol ist leicht erreichbar und bietet eine malerische Kulisse. Besucher können am Nordufer entlang einer schmalen Teerstraße spazieren, was auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen möglich ist. Der See ist ein beliebtes Ziel für Badegäste und Wanderer.
Sylvensteinsee (Deutschland): Der Sylvensteinsee in Bayern beeindruckt mit seiner fjordähnlichen Form und der markanten Faller Klamm Brücke. Er bietet Möglichkeiten zum Wandern und Verweilen inmitten beeindruckender Felslandschaften. Der See ist ein lohnenswertes Ziel für Naturliebhaber.
Walchensee (Deutschland): Der Walchensee in Bayern beeindruckt mit seiner türkisgrünen Farbe und dem klaren Bergwasser. Er ist ein beliebtes Ziel für Bade- und Wanderfreunde. Der Ausblick vom Herzogstand ist wirklich atemberaubend. Der See lädt auch zu entspannten Spaziergängen entlang des Ufers ein.
Fichtelsee (Deutschland): Der Fichtelsee im Fichtelgebirge besticht durch seine mystische Atmosphäre. Umgeben von dichten Wäldern und großen Granitfelsen, ist er ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Der See bietet sich für eine entspannte Runde um das Ufer an.
Forggensee (Deutschland): Der Forggensee in Bayern beeindruckt als größter Stausee Deutschlands mit einer schier endlos erscheinenden Wasserfläche. An der Uferlinie kannst du die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau erkennen – samt der berühmten Marienbrücke. Der Forggensee bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten, wie Wassersport, Radfahren und Wandern entlang des Ufers.
Reschensee (Südtirol): Der Reschensee in Südtirol ist bekannt für das Foto des versunkenen Kirchturms im See. Der See entstand durch das Fluten ganzer Dörfer, was bis heute eine kontroverse Geschichte ist. Die Umgebung eignet sich für gemütliche Spaziergänge und Fahrradtouren.
Pragser Wildsee (Südtirol): Der Pragser Wildsee beeindruckt mit seinem türkisgrünen Wasser und der umliegenden Berglandschaft der Dolomiten. Er zählt zu den schönsten Seen in Südtirol und bietet ideale Bedingungen für Wanderungen und Bootsfahrten.
Weiterführende Links
- der See ist das Highlight im Amselgrund
- der Urlaubsort Rathen
- so geht die Schwedenlöcher Wanderung
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